Avenarius Dr. HorstZum Tod von Dr. Horst Avenarius

Von Richard Gaul

Vor gut 50 Jahren übernahm ­Eberhard von Kuenheim den Vorstandsvorsitz von BMW in München. Das Unternehmen war damals ein kleinerer deutscher Hersteller von Hochleistungs-Automobilen und Motorrädern. Von Kuenheim erkannte schnell, dass BMW expandieren musste, bei den Produkten, bei der Produktion und im Vertrieb: er wollte aus BMW eine internationale Marke machen. Von Kuenheim erkannte auch, dass dazu ein völlig neuer Ansatz in der Unternehmenskommunikation notwendig sein würde: Für seine Pläne reichte es nicht mehr, gute Produkte zu bauen; das Unternehmen sollte, wie sich von Kuenheim heute erinnert, „sichtbarer werden, auch auf anderen Feldern als den angestammten Bühnen der Automobilindustrie“.

Für die Aufgabe der Neuausrichtung der Kommunikation suchte von Kuenheim die geeignete Persönlichkeit – und er fand sie 1973 in Dr. Horst Avenarius, damals Kommunikationschef bei der Württembergischen Metallwarenfabrik (WMF). Avenarius war, ebenso wie von Kuenheim, kein geborener Automann. Der promovierte Historiker hatte einen weiten ­Horizont, einen anderen Blick auf die Wirtschaft. Er war der Richtige, um Kuenheims Vision eines verantwortlichen Unternehmens mit weltweiter Bedeutung in die Öffentlichkeit zu tragen.

Nachruf auf einen Großen der Branche

Hans-Hartmut Münch ist gestorben

Von Jan Hennen

Gestern Abend erreichte mich die sehr traurige Nachricht: Mein journalistischer Ziehvater, Mentor, persönlicher Freund und vor allem einer der ganz großen (nicht nur an Körpergröße) Presseleute, Hans-Hartmut Münch ist am 15. März verstorben.

HHM wie ihn alle nannten, Jahrgang 1938, studierte an der Universität Stuttgart Maschinenbau. Nach seinem Diplom-Examen arbeitete er am Lehrstuhl für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren als wissenschaftlicher Assistent. Danach leitete er die Testabteilung bei auto, motor & sport sowie eine Redaktion im Bereich Multimedia, bevor er als  Pressesprecher zur Deutschen Automobil Treuhand DAT wechselte.

lingnau geroldZum Tod von Dr. Gerold Lingnau

Von Rolf Heggen

Am 15. April 2017, dem Samstag vor Ostern, ist Dr. Gerold Lingnau nach kurzer schwerer Krankheit gestorben.

Am 6. September 1934 in Frankfurt am Main geboren hatte er schon 1951, nach dem Überspringen zweier Schulklassen, das Abitur am Gymnasium Kronberg/Taunus abgelegt. Von 1952 bis 1957 Studium der Volkswirtschaftslehre an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, das er als Diplom-Volkswirt abschloss. 1960 Promotion mit einer Arbeit über Die Weiterführung des Grenznutzengedankens in der Geldtheorie.

Klaus Bandow ist tot

Ein Nachruf von Uwe Mahla

Der langjährige BMW-Pressesprecher Klaus Bandow ist am 6. November 2017 im Alter von 95 Jahren gestorben. Nach einem Sturz und einer anschließender Operation sah es zunächst so aus, als sei alles gut. Aber dann hat er im Beisein eines Arztes und seiner Frau ganz ruhig gelegen und aufgehört zu atmen. Bandow war über Jahrzehnte im MPC und allen Mitgliedern ein guter Freund und wertvoller Ratgeber. Er verabschiedete sich erst aus dem Clubleben, als ihm die Reisen zu den Club-Veranstaltungen zu beschwerlich wurden.

scheffler ralphZum Tod von Dr. Ralph Scheffler

MPC Mitglied Dr. Ralph Scheffler ist am 19. April 2017 im Alter von 73 Jahren gestorben

Als ehemals praktischer Tierarzt und sehr aktiver Familienvater (drei Kinder mit seiner Ehefrau Ruth sowie sechs Enkelkinder) war er in seiner Heimatstadt Büdingen, wo er am 21. September 1943 geboren worden war, überaus bekannt und beliebt.

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