Erich Kuper: Vollblut-Journalist und Auto-Liebhaber
Ein Nachruf von Frank Dietz
Opel PR-Mann, MPC-Mitglied und Ex-VdM-Vorstand Erich Kupfer verstorben
Das erste Treffen ist mir noch in guter Erinnerung: Kaum das Abitur in der Tasche, starte ich im August 1980 ein neunmonatiges Praktikum im Vorstandsbereich Öffentlichkeitsarbeit der Adam Opel AG. Nach Begrüßung durch „Pressechef“ Hellmuth Peter Clauss werde ich den beiden Redakteuren der Abteilung vorgestellt, einer ist Erich Kupfer. „Ich bin der Erich“, begrüßt er mich und fragt wissbegierig nach meiner journalistischen Motivation. Daraus entwickelt sich lebhaftes gegenseitiges Interesse für die Arbeit und neue Entwicklungen im journalistischen Bereich, auch wenn er meine gleichzeitige Begeisterung für Marketing und Vertrieb nicht so recht teilen will.
Erich ist und bleibt Vollblut-Journalist. Bereits vor dem Abitur sammelt er als Gymnasiast erste Erfahrungen als Reporter beim Verlag Fränkisches Volksblatt. Konsequenterweise folgt – nach erfolgreicher Ablegung der Abiturprüfung – ein Volontariat im selben Haus. Selbst seinen Wehrdienst leistet er als Kompanie-Schreiber ab. Nächster Karriereschritt ist die Übernahme einer Redakteursstelle beim Main-Presseverlag an den Standorten Würzburg und seiner Heimatstadt Schweinfurt. Schon damals verfolgt er konsequent, wenn auch eher konservativ, seine Begeisterung für die deutsche Sprache. Rechtschreibreformen steht er eher kritisch gegenüber und bemängelt gerne den zunehmend sorgloseren Umgang mit der deutschen Sprache. Auch wenn ihm zeitlebens sein fränkischer Sprachduktus gelegentlich einen Streich spielte.
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MPC Classic-Tour 2026
Auf Tour am Bodensee und auch in Der Schweiz
MPCler unterwegs von Konstanz über Romanshorn (Autobau Erlebniswelt), Hagenwil (Wasserschloß), Bussnang (Stadler Rail AG), Arenenberg (Napoleon Schlösschen) nach Stein am Rhein. Dann über Singen (Museum Art & Cars; MAC) und Uhldingen (Auto & Traktor Museum) nach Friedrichshafen ( Klassikwelt Bodensee).
Es hätte auch alle Tage richtig nass werden können oder so heiß, wie zwei Wochen später. Doch wir haben Glück gehabt. Etwas Nieselregen am ersten Auftakt-Abend, Dienstag, dem 9.6., auf dem Spazierweg hin zum Konstanzer Konzil-Gebäude, richtig nass am zweiten Tag, während unserer Tour nach Romanshorn, Hagenwil und Bussnang. Das konnte uns jedoch egal sein, weilten wir entweder im Auto, in einer musealen Einrichtung oder einer Fabrik. Doch dann kam nachts ein Wind auf und schob die Wolken weg. So machten wir am folgenden Tag, dem 11.6., unsere Landpartie bergauf und bergab, von Schloss zu Schloss bei klarem Sonnenschein. Der vom Schloss Arenenberg hinunter betrachtete See erschien in hellem Smaragd-Grün mit weißen, kleinen Schaumkronen auf den bewegten Wellen und ließ uns verstehen, warum der See, spätestens bei dieser Brise, auch Schwäbisches Meer genannt wird. Nicht nur wegen seiner Größe, auch wegen der vielfältigen Wolkenbewegungen über ihm und seinen Farbstellungen. Ein paar Fallen scheint der See, wie ein Meer, auch parat zu haben, sonst bräuchte man nicht extra ein Bodensee-Schiffer-Patent, um hier mit einem Boot aufs Wasser zu gehen. Der Bodensee, in diesem Falle der Untersee des Bodensees, präsentierte sich von seiner besten Seite und machte uns richtig Laune, auf die Strecke zu gehen. Die folgenden Tage brachten Sonne satt, bei angenehmen Temperaturen.
Nach einem netten Auftakt-Abend im historischen Konzil, so auch der Name des Restaurants am Konstanzer Hafen „Konzil“, im selbigen Gebäude, ging es am nächsten Morgen nach Romanshorn in die „Autobau Erlebniswelt“. Der Begriff könnte auch als Motto für unsere Classic Touren herhalten, sind wir doch jedes Jahr erlebnisreich unterwegs auf den Spuren der automobilen Vergangenheit. Der Name ist ein Versprechen, welches gehalten wird. Ein ehemaliger Schweizer Rennfahrer und Unternehmer namens Fredy Lienhard, hat sich in Romanshorn einen Traum verwirklicht. Und der Junior selbes Namens kuratiert nun in zweiter Generation ein Auto-Museum mit Eventcharakter in einem wunderbar restaurierten historischen Gebäude, einem ehemaligen Alkohollager. Passend dazu der jährliche Vatertag-Event: „Bratwurst, Bier und Boliden“.
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Wohlgenährt und zufrieden: Die Wandergruppe nach einer kulinarischen Mittagspause im sonnigen Pfälzer Wald.
Die 57. MPC-Kultur- und Wandertage:
Merkwürdig, historisch und nahrhaft
Im pfälzischen Deidesheim an der Weinstraße stiftete der Edelmann Nikolaus von Böhl im Jahr 1494 ein Spital für „Hilfsbedürftige, Durchreisende, Kranke und Pilger“.
530 Jahre später nahmen 12 MPC-Wanderer sein Angebot dankend an und labten sich an speziell für sie vorbereiteten Kaffee und Kuchen. Wie in den Vorjahren waren auch die 57. MPC-Kultur- und Wandertage eng mit Speis’ und Trank sowie der deutschen Geschichte verknüpft.
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MPC Classic-Tour 2024 durch das Münsterland
Niemand liest Roadbooks
Niemand liest Roadbooks! Dieser Erkenntnis folgend testete Organisator Jürgen Book zu Beginn der diesjährigen Classic-Tour zunächst das „Kuckuckshainer Abbiegeverfahren“ – benannt nach seiner Wohnadresse. Dabei hält an Abzweigungen oder Kreuzungen das erste Auto nach dem Führungsfahrzeug an einer übersichtlichen und nicht gefährdeten Stelle im Kreuzungsbereich an, lässt die Kolonne passieren und schert vor dem letzten Fahrzeug wieder ein. Leider scheiterte diese ausgeklügelte Technik bereits etwa einen Kilometer nach dem Startpunkt, dem Klassikland an der Münsteraner Hansestraße, dank der mangelnden Disziplin der MPC’ler.
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MPC Motorrad-Tour 2024
Minimal sonnig, aber schön!
Das war sicher nicht die letzte Tour in den bayrischen Wald. Da waren sich die MPC-Biker sicher. Allein schon um die nur in Bruchstücken genutzte Streckenführung von Roadcaptain Karl Schmitt-Rheinbay und Uwe Berlinghoff in Gänze genießen zu können. Denn leider machte das Wetter den Teilnehmern ziemlich zu schaffen. Unfallfrei, aber teilweise nass bis auf die Haut, so die Kurzfassung der Tourberichterstattung. Schon bei der Anfahrt am Donnerstag, 30. Mai blieben nur zwei Glückspilze und die Trailerfahrer ungeduscht.
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Der alte und neue Vorsitzende des MPC e.V.: Ulrich Nies (Foto: Dr. Rüdiger Etzold)
Vorstand wieder komplett
Außerordentliche Mitgliederversammlung am 24. September 2023 in Speyer stimmt Satzungsentwürfen zu
Mit der einstimmigen Wahl von Rolf Heggen zum Schatzmeister ist die Führungsspitze des MPC e.V. nun wieder komplett. Ebenso einstimmig wurde Ulrich Nies zum Vorsitzenden und Norbert Giesen zum Stellvertreter wiedergewählt. Auch alle anderen Beschlüsse sowohl in der Mitgliederversammlung des MPC e.V. wie auch in der MV der Unterstützungseinrichtung des MPC e.V. wurden von den 17 anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern einstimmig gefasst.
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MPC: Der Club der Mobilität
Seit fast achtzig Jahren begleitet der MPC eine der aufregendsten und innovativsten Branchen – auf der Seite der Mobilitätsjournalisten aller Medienbereiche wie in den Presseabteilungen der Automobilindustrie und ihrer Zulieferer. Der MPC sieht sich in diesem Netzwerk als loyaler Mittler der verschiedenen Interessenslagen und als lebendiger Club, dessen Mitglieder gerne miteinander kommunizieren und ihr Wissen und ihre Erfahrungen austauschen, Nachwuchs und Bildung fördern sowie Beiträge in vielfältiger Form zur stetigen Verbesserung der Verkehrssicherheit auf unseren Straßen leisten. So ist der MPC auch Gründungsmitglied des Deutschen Verkehssicherheitsrats (DVR) e.V. in Bonn.




