Einladung zur 13. MPC Classic-Tour vom 29. Juni bis 2. Juli

Durchs Bergische Land ins Ruhrtal

Schon ein Dutzend Regionen haben die MPC-Klassiker bisher besucht und befahren, meist mit Bewunderung der unbekannten Dörfer und Straßen, oft auch mit Überraschung, was alles mit Fahrzeugen passieren kann, deren Null-Serienschwachstellen seit Jahrzehnten überwunden sind.

Das Bergische Land und das Ruhrtal sind an sich keineswegs unbekannte Regionen, vielleicht sind sie aber verkannte Gebiete – unterschiedlich und somit spannend sind sie allemal. Nicht wegen des Gegensatzes von Berg und Tal! So hügelig und von Tälern durchschnitten sich das Bergische Land auch darbietet, es verdankt seinen Namen den Bergischen Grafen. Und so sehr Ruhr nach Kohle und Stahl klingt – die Classic-Tour führt durch ein Stück Ruhrgebiet, in dem der Fluss als Trinkwasserreservoir die bergmännischen Wahrzeichen als Symbole einer bedeutenden Wirtschaftsregion erhalten hat.

Wo geht es los?

In Odenthal-Altenberg mit Blick auf den berühmten Altenberger Dom (Gotteshaus von Katholiken und Protestanten zugleich) haben die Klassiker ihr Quartier im Altenberger Hof. Ja, es ist Quartier, kein Fahrerlager! Wir werden auch bei der 13. Tour keine Rallye bieten. Jeder kann so langsam (oder auch so forsch!) fahren, wie es ihm beliebt. Jeder ist schon am Donnerstag, 29. Juni, abends zur Lagebesprechung willkommen. Aber jeder ist auch willkommen, der sich am Freitag tagsüber noch um ­seine Kunden, Vorstände, Geschäftsführungen oder andere, beruflich bedingten Themen kümmern muss.
Wohin führt die Route?

Am Freitag, 30. Juni, heißt es, früh aufzusitzen, denn es geht quer durchs Bergische Land bis nach Iserlohn. Dort kommen nicht nur die Brause-Federn her – vielen Klassikern noch aus ihrer Schulzeit bekannt, sondern in dem Werk der Kirchhoff Automotive (gerade gegenüber dem Brause-Werk) entstehen auch beeindruckende Bauteile eines namhaften Zulieferers für weltbekannte Fahrzeughersteller.

Wer hinfährt, muss auch wieder zurückkommen, und zwar entlang der Ruhr vorbei an der Hohensyburg mit einem Zwischenstopp in Wuppertal, bekannt als die Heimat von Barmer, Bundespräsident, ­Bayer und – klar doch: der Schwebebahn. Die Fahrt mit dem historischen Kaiserwagen 15 Meter über dem Wasserspiegel erfordert nicht einmal Schwindelfreiheit!

Am Samstag, 1. Juli, führt die Route erneut nach Osten – Altenberg liegt nun mal am Westrand des Bergischen Lands – bis nach Hagen ins Westfälische Freilichtmuseum, das den MPC-Mittagsstopp schon in seinem Jahresprogramm ausgewiesen hat und den „oberen Parkplatz“ für uns freihält.
Im Bergischen Land zeugen repräsentative Villen und Schieferhäuser mit ­­ihren grünen Fensterläden vom Reichtum der früheren industriellen Pionierleistungen; eine solche auf dem Gebiet der Bautechnik ist die Müngstener Brücke zwischen Solingen und Remscheid, die nach über 100 Jahren nun einer Auffrischung bedarf, ebenso wie die MPC-Klassiker bei einer Bergischen Kaffeetafel.

Und sonst?

Erstmals wird es neben dem MPC-Pokal für die Siegermannschaft der kleinen Wertungsprüfung den MPC-Pannenpreis geben, den freundlicherweise unser Kollege Rüdiger Etzold stiftet. Es darf gerätselt werden, welches Fahrzeug diesmal (und warum!) erst nach mechanischer oder elektrischer Erste-Hilfe-Versorgung seine Fahrt fortsetzen kann. Wir beschränken uns auf diese beiden Kriterien, weil elektronische Gründe zurzeit noch bei den Klassik-Fahrzeugen ausscheiden. Der Abschlussabend verspricht also, ein spannendes Ereignis zu werden. Wiederum wird es für die Klassiker-Novizen unter den MPC-Experten „Testfahrzeuge“ geben, freundlicherweise zur Verfügung gestellt aus dem Klassik-Pool von Ford wie auch von MPC-Kollegen.

Eberhard Wühle

Anmeldungen per Mail an Eberhard Wühle.

Überweisung des Teilnehmerbeitrags (mit 120 Euro unverändert gegenüber dem Vorjahr) auf das Konto des MPC.

Quartierbuchungen direkt beim Hotel ­Altenberger Hof unter dem Stichwort „MPC-Classic-Tour“.

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