Regionalkreis Süd

Besuch beim Elektroauto-Hersteller Tesla

Von Otto Fritscher

Es war wohl dieses beschwingte, fast südländische Lebensgefühl, verbunden mit einem gewissen Wohlstand, das die kalifornische Elektroauto-Marke Tesla bewogen haben muss, ihr deutsches Hauptquartier im Zentrum Münchens aufzuschlagen - und nicht in einer anderen deutschen Stadt. Ein guter Grund für den MPC-Regionalkreis Süd, sich den Showroom samt angeschlossener Werkstatt mal nicht nur von außen anzuschauen. 

Bei dem Termin am 15. März 2012 gab es Antworten, Erklärungen und Visionen aus erster Hand: Leonhard von Harrach, Vertriebschef von Tesla in Deutschland, erlaubte den fast 30 Kolleginnen und Kollegen des Motor Presse Clubs und der Münchner Motor Presse MMP einen Blick hinter die Kulissen.

Wer weiß schon, dass Tesla bislang 200 Roadster in Deutschland verkauf hat, immerhin zum stolzen Preis von rund 100 000 Euro? Der Großteil fährt, meist bei schönem Wetter, natürlich im Großraum München herum.

Die Gelegenheit zu einer Spritztour im offenen Tesla nutzten an diesem relativ warmen Vorfrühlingsabend auch einige Kollegen, wenngleich sie mit dem Beifahrersitz Vorlieb nehmen mussten. Aber auch so konnten sie spüren, welche Energie und Antriebskraft in dem Roadster steckt: Mit dem Spurt in vier Sekunden von Null auf 100 km/h nimmt der Elektro-Tesla es mit jedem benzingetriebenen Sportwagen auf - und der Fahrer ist in einer Stadt wie München permanent in Gefahr, einen Strafzettel zu bekommen.

Eindrucksvoll aber auch der modern gestaltete Showroom an der Blumenstraße, und natürlich vor allem die Technik, die im Roadster steckt. Allein die Batterie, die für eine Reichweite von 340 Kilometern gut sein soll (bei vernünftiger Fahrweise natürlich, versteht sich) kostet allein 20 000 Euro. Dennoch sind nahezu alle 2500 produzierten Roadster weltweit verkauft.

In Deutschland gebe es aber noch einige wenige Exemplare, versicherte Leonhard von Harrach. Ob Kaufverträge unterschrieben wurden, ist unbekannt ... Auf jeden Fall wurde nach dem äußerst informativen Abend im bayerischen Lokal "Zum Straubinger" noch ausgiebig gefachsimpelt.

Für die nächste Veranstaltung denken die Münchner Kollegen an eine ähnlich umweltschonende Fortbewegungsart wie mit dem Elektroauto: Es ist um Pfingsten herum eine Fahrradtour in Planung.

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