Regionalkreis Süd

Im BMW-Museum

Von Otto Fritscher

Dass das BMW-Museum in München zu jeder Jahreszeit ein Magnet ist, bewies die jüngste Veranstaltung des MPC-Regionalkreises Süd am 4. April 2013. Mehr als 50 Gäste waren der Einladung der Regionalkreissprecher Bettina Mayer und Otto Fritscher gefolgt, sich durch die soeben eröffnete Ausstellung mit den noblen Karossen von Rolls-Royce führen zu lassen. Anlass für die mit 15 historischen und modernen Fahrzeugen bestücke Ausstellung ist die Markteinführung des Rolls-Royce Phantom vor genau zehn Jahren unter der Regie der BMW Group.

Dazu  gab es Informationen über die kulturellen Aktivitäten von BMW, die Dr. Thomas Kirst, Leiter Kulturengagement BMW Group, lebendig und anschaulich präsentierte. BMW engagiert sich vor allem im Bereich der Hochkultur, ist etwa Partner bei der „Oper für alle“ in München, oder bei einem Konzert der Londoner Symphoniker auf dem  Trafalgar Square. „Wir suchen Partner, die zu uns passen“ , erläuterte Kirst. Kulturförderung sei aber beileibe nicht nur eine Sache des Geldes. „Mit 100.000 Euro kann man viel falsch und mit 10.000 Euro viel richtig machen.“ Aber natürlich, gab Kirst zu, tue das Unternehmen mit der Förderung von Kultur und Sport (vor allem Golf und Segeln) auch etwas für seine Reputation.

Glänzende Augen dann beim Rundgang durch die RR-Schau, die unter dem Motto „Strive for perfection“ steht. Denn nach dem Besten zu streben, das war die Philosophie von Henry Royce, der vor 150 Jahren, am 17. März 1863, geboren wurde. Allein die Namen der Fahrzeuge – „Phantom“ oder „Silver Ghost“ – sorgten bei den kundigen Betrachtern, die sich teils als echte Rolls-Royce Experten outeten, für Gänsehaut. Die Führung nahm Dr. Andreas Braun, Kurator des weltweit renommierten BMW-Museums, persönlich vor. Er verstand es nicht nur, die Firmengründer Charles Rolls und Henry Royce mit Geschichte und Geschichten wieder lebendig werden zu lassen, auch die Anmerkungen zur Entstehung der Ausstellung selbst  faszinierten die Zuhörer. So sind etwa die Hälfte der 15 ausgestellten Fahrzeuge Leihgaben von Sammlern und Museen aus aller Welt, darunter etwa Ion Tiriac. „Aber für kein Exponat mussten wir eine Leihgebühr bezahlen“, freute sich Braun. Im Gegenteil, der Gedanke, „endlich“ eine umfassende RR-Ausstellung  zu machen, stieß auf offene Ohren. Die MPC-Gäste waren dafür das beste Beispiel.

Die Regionalkreis-Sprecherin Bettina Mayer dankte den Verantwortlichen von BMW, besonders „Kultur-Chef“ Dr. Thomas Kirst und Museumskurator Dr. Andreas Braun, für die spannende Veranstaltung. Wer nicht dabei war, kann zumindest die Rolls-Royce-Ausstellung noch bis zum Frühjahr 2014 bewundern.

 

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